Ausbildung

Bundesweite Beratung zur neuen Pflegeausbildung

Pflegefachkraft misst bei älterer Dame den Blutdruck
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Pflegefachkraft -  ein Beruf mit Perspektive

Kern des Pflegeberufegesetzes ist die Einführung einer dreijährigen, generalistischen beruflichen Ausbildung mit dem Abschluss „Pflegefachfrau“ / „Pflegefachmann“. Die schulische und praktische Ausbildung dient der Vermittlung von Kompetenzen für die selbstständige und prozessorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen. Damit wird der Wechsel zwischen den einzelnen Pflegebereichen erleichtert. Neben dem generalistischen Berufsabschluss haben Auszubildende die Möglichkeit im dritten Ausbildungsjahr eine Spezialisierung mit dem Abschluss "Altenpfleger/in" oder "Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in" zu wählen. Die Einführung des Pflegestudiums in Ergänzung zur beruflichen Pflegeausbildung ist ein weiterer Qualifizierungsschritt, der zusätzliche Karrierechancen bietet.

Wieso werden die Pflegeberufe reformiert?

In dem Imagefilm zum Pflegeberufegesetz werden die wesentlichen Regelungen  erklärt. Sie finden den Film auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit.

Informationsportal bietet umfangreiche Fachinformationen zur Pflegeausbildung

Seit Verkündung des neuen Pflegeberufegesetzes (PflBG) im Jahr 2017 informiert das „Beratungsteam Pflegeausbildung“ über die neuen Pflegeausbildungen. Zielgruppe der Beratung sind insbesondere junge Menschen, die sich für die neuen Pflegeausbildungen interessieren, bzw. Fort- und Weiterbildungsinteressierte oder Berufstätige, die sich verändern wollen. Die Beratung steht ebenfalls allen Akteuren in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege wie Pflegeschulen und Träger der praktischen Ausbildung zur Verfügung. Diese sollen bei der Umstellung auf die neuen Pflegeausbildungen durch eine umfassende Beratung unterstützt werden. Das Angebot des „Beratungsteams Pflegeausbildung“ ist unabhängig und für Ratsuchenden kostenfrei.

Beratung vor Ort

Interessierte, die eine Beratung wünschen, finden die zuständigen Ansprechpersonen ebenfalls auf www.pflegeausbildung.net. Per Klick auf ein Bundesland auf der Deutschlandkarte oder in der Liste werden die Beraterinnen beziehungsweise Berater mit Kontaktdaten angezeigt.

pflegeausbildung.net ist ein Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.