Die neue Normalität bewusst gestalten

Denkimpulse für Arbeit und Bildung nach Corona

Landstraße, Felder und Berge, blauer Himmel, leichte Wolken, gelbes Schild mit Pfeilen und den Worten Lernen, Lernen, Lernen
© Gerd Altmann auf Pixabay


In fünf Denkimpulsen beschäftigen sich Expertinnen und Experten mit den Auswirkungen und Chancen, die die Transformationen unter anderem für die Arbeitswelt, die individuelle Gesundheit, die Führungskultur in Unternehmen und Verwaltung sowie für die digitale Bildung hat. Was wird bleiben, was wird sich ändern und was wird der neue „Normalzustand“? Diesen Leitfragen gehen die Fachleute in ihren Szenarios für die Nach-Corona-Zeit nach. Dabei werden die Perspektiven von Beschäftigten, Führungskräften, Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung beleuchtet.

Mobiler, flexibler, dezentraler: Neue Unternehmenskultur für neue Arbeitsformen

Nach Einschätzung der D21-Expertinnen und –Experten wird die „Neue Arbeitswelt“ auch nach der Corona-Pandemie flexibler, mobiler und dezentraler bleiben. Das bedeutet nicht nur für Führungskräfte, dass sie Teams künftig auf eine andere Art leiten müssen. Auch Arbeitnehmende stehen vor der Herausforderung, dass sich Arbeits- und Privatleben räumlich und zeitlich immer stärker miteinander verbinden. Dieses sogenannte Work-Life-Blending ermöglicht zwar mehr Freiheiten. Ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben lässt sich allerdings nicht nur mit einem guten Selbst- und Stressmanagement erreichen. Ebenfalls sind Unternehmen und Politik gefordert, für die Zukunft klare und verlässliche Grundlagen für das mobile und flexible Arbeiten zu schaffen. Dazu gehört das Recht auf Nicht-Erreichbarkeit für die Mitarbeitenden ebenso wie der Arbeitsschutz im Homeoffice.

Zukunft der Bildung

Die digitale (Weiter)-Bildung spielt im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Arbeitsweit eine besondere Rolle. Der coronabedingte Digitalisierungsschub sollte als Chance genutzt werden, um die Entwicklung in diesem Bereich weiter voranzutreiben. Gefordert sei jetzt eine gemeinschaftliche digitale Offensive, die ebenso die Weiterbildung von Lehrkräften umfasst wie auch die Entwicklung didaktischer Konzepte und eine Professionalisierung im Bereich der IT-Wartung und -Pflege. Dabei sollte die Digitalisierung nicht von oben verordnet werden. Wichtig ist es aus Sicht der Fachleute, dass sich die Beteiligten aktiv einbringen können, um innerhalb eines verbindlichen Rahmens Spielräume zu nutzen, sodass individuelle Lösungen entwickelt werden können.

Sich informieren und aktiv an der Diskussion beteiligen

Die Denkimpulse zu den folgenden Themen stehen Interessierten auf der Website der Initiative D21 e. V. zum Download zur Verfügung:

  • Das Neue Normal der Arbeitswelt nach der Pandemie. Auf das richtige Maß kommt es an.
  • Das Neue Normal der Arbeitswelt und sein Einfluss auf die individuelle Gesundheit.
  • Neue Anforderungen an Zusammenarbeit, Kultur, Führung und Eigenverantwortung in der Arbeitswelt nach Corona.
  • Nachhaltig flexible Arbeitsorte: Wo und wie wollen wir zukünftig arbeiten?
  • Und jetzt? Zwei Szenarien für die Zukunft der Bildung nach der Coronapandemie.


Welche Maßnahmen sind notwendig, damit die Transformation nachhaltig in eine positive Richtung gelenkt werden kann? Diskutieren Sie mit! Auf Twitter und LinkedIn können Sie Ihre Beiträge unter dem Hashtag #D21NewNormal posten.